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<pre>Aus der Talsohle konnte sich Werder erst mit dem 3:1-Erfolg gegen eine Düsseldorfer Fortuna befreien, die für das nun anstehende Duell aber sicherlich kein Maßstab ist.  <p> Dass mit fortschreitender Spieldauer die Aufmerksamkeit der Defensive schwindet, muss sich gegen hochkarätigere Gegner aber noch problematischer erweisen: Diese sind es immerhin gewohnt, sich in Geduld zu üben, bis sich irgendwann doch die entscheidende Möglichkeit ergibt.  <p>  Nach dem Remis bei den Bayern und dem Sieg gegen die Hertha kam die Truppe von Markus Weinzierl damit zwar bereits zum dritten Mal in Folge in die Punkte; in der aktuellen Situation fühlte sich die Punkteteilung aber nichtsdestotrotz wie eine halbe Niederlage an. <p> – RB-Kapitän Willi Orban muss sich erst noch daran gewöhnen, mit seinen Bullen in der Bundesliga nicht mehr das Maß aller Dinge zu sein. <p>  Noch dazu, da Wolfsburg trotz zuletzt zwei Heimsiegen in Folge in der Heimtabelle nur auf Rang 16 liegt. Bedeutet: Der VfL ist die drittschlechteste Heimmannschaft der Hinrunde.  </pre>


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<pre>Wurde das Spiel des VfB nun endgültig durchschaut? Zumindest nach der vorangegangenen Pleite gegen Schlusslicht Hannover wollte Manager Robin Dutt davon noch nichts wissen: „Wir haben gezeigt, dass wir Tore nicht nur aus dem Umschaltspiel, sondern auch aus dem eigenen Spielaufbau heraus erzielen können.“  <p> Zu einer echten Spitzenmannschaft dürften sich die Gladbacher somit nur dann entwickeln, wenn das Team aus dem Bayern-Sturz noch einmal einen zusätzlichen Schub bezieht — was nach unserem Dafürhalten aber alles andere als eine ausgemachte Sache ist.  <p>  Sechs Mal errang der Bayern-Stürmer die Torjäger-Kanone, so oft wie kein anderer. Sein Klubkollege Karl-Heinz Rummenigge war ebenso wie der Leverkusener Ulf Kirsten drei Mal Torschützenkönig. Ansonsten lag kein Spieler öfter als zwei Mal am Saisonende an der Spitze der Torschützenliste. <p> Schon ein finaler Punktgewinn der Wölfe schlägt dem sich gewohntermaßen unter dem Strich platzierenden HSV auch die allerletzte Tür vor der Nase zu. für Wolfsburg würde es somit nur im Falle einer Schlappe kritisch werden — wenn der Verfolger das zeitgleich angesetzte Parallelspiel gewinnt. <p>  „Wir müssen alle zusammen wieder daran glauben, wieder so Spiele wie in der Hinrunde zu absolvieren“, forderte Leverkusens Angreifer Kevin Volland nach der Niederlage gegen Schalke. „Wir haben wenige Akzente nach vorne gesetzt und deshalb auch verdient verloren.“  </pre> 


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<pre> Kohfeldt nach der Niederlage in Leverkusen: „Wir sind alle ein bisschen verwöhnt von den letzten sechs Wochen, ich auch. Heute hat nicht alles geklappt, aber wir haben leidenschaftlich gekämpft und hatten bis zuletzt noch die Hoffnung auf einen Punkt.“  <p> In den ersten sechs Liga-Partien der zweiten Saisonhälfte gab es für den VfB vier Niederlagen und zwei Unentschieden.  <p>  Schalke hatte hingegen in den letzten Wochen seine Probleme und wird diese nicht ausgerechnet gegen den Saisondominator lösen können. <p>  Mit dem VfL Wolfsburg und der TSG Hoffenheim treffen am 9. Spieltag zwei Mannschaften aufeinander, die sich derzeit in einer etwas komplexen Situation befinden. <p>  Selbst in diesen vergleichsweise dominant bestrittenen Partien haben es die Knappen mit dem offensiven Engagement aber freilich nicht übertrieben; dass der momentane 12-Punkte-Lauf auf gerade einmal sechs Torerfolgen beruht, weist Schalke als das Effizienz-Monster der Liga aus.  </pre>


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<pre> Wie bereits gegen die Fuggerstädter ist Leverkusen zuletzt aber auch gegen den Aufsteiger einfach zu spät aufgewacht. Hätte sich der Favorit etwa schon in der ersten Halbzeit die eine oder andere Chance erspielt, wäre der mexikanische Fehlschütze am Ende wohl kaum zum tragischen Helden aufgestiegen.  <p> Der BVB steht vor einer besonders interessanten Saison. Die Abgänge von Ilkay Gündogan, Henrikh Mkhitaryan und vor allem von Mats Hummels haben eine große Lücke hinterlassen. Besonders brisant: Hummels wechselte ausgerechnet zum FC Bayern und kehrt nach genau 85 Tagen an seine alte Wirkungsstätte zurück, allerdings im FCB-Dress.   <p> Doch das hat seinen Preis, denn während Trainer Alexander Nouri die gravierenden Defensivprobleme der abgelaufenen Saison in den Griff bekommen hat, hat sich dadurch zugleich ein neues, ebenso schwerwiegendes Problem aufgetan. <p>  So waren die Bullen etwa auch an den jüngsten drei Liga-Spieltagen lediglich für einen von möglichen neun Zählern gut.  <p> Dabei können die Leverkusener auswärts noch immer auf einen bestens funktionierenden Lauf verweisen: Die letzten sechs Reisen durch die Republik hatten den Gästen grundsolide drei Siege und drei Unentschieden beschert.  </pre>


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<pre> Die Luft für den VfL Wolfsburg wird immer dünner. Nach zwölf Spieltagen stehen für die Niedersachsen gerade mal zehn Punkte auf der Habenseite und damit so wenige wie noch nie zu diesem Zeitpunkt.  <p> Auch Nationalspieler Oliver Sorg sowie Saint-Maximin vom AS Monaco hätten ohne die Geschicke Dufners wohl kaum ihre Zelte bei den Niedersachsen aufgeschlagen. Letzterer soll zusammen mit Mevlüt Erdinc (AS St. Etienne) und Charlison Benschop, welcher in der vergangenen Zweitligasaison 13 Mal für Fortuna Düsseldorf einnetzte, die magere Torausbeute aus der Vorsaison endgültig vergessen machen.  <p>  Dies war zugleich der einzige Punktgewinn der Niedersachsen in den letzten sechs Duellen mit dem BVB <p>  Trotz der Sturmsorgen wollen die Augsburger mutig und aggressiv auftreten. „Die Formulierung, nicht zu verlieren, gefällt mir nicht. Wir wollen die drei Punkte“, verriet Baum seinen Leitgedanken. Dieses Motto gilt auch für die Dienstreise nach Wolfsburg.  <p> Mit vier Siegen und einem Remis sowie nur einem Gegentor aus den bisherigen fünf Heimpartien steht der VfB in der Heimtabelle sogar auf Rang 3.  </pre>


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